Eclipse Standard Edition

In der Vergangenheit hatte ich immer für meine Java Entwicklungen als Entwicklungsumgebung die Eclipse Standard Edition verwendet. Bei den neueren Versionen steht jedoch das Package „Standard Edition“ nicht mehr zur Verfügung. Für mich die Frage: Welches Package muss ich installieren, wenn ich etwas ähnliches wie die „Standard Edition“ haben möchte?

Ich habe dazu in meiner letzten Eclipse Standard Edition 4.4 nachgeschaut, welche Anteile in dem Package enthalten sind:

  • Eclipse Git Team Provider
  • Eclipse Java Development Tools
  • Eclipse Plug-in Development Environment

Ein Package, das einen ähnlichen Funktionsumfang enthält ist das Package Modeling Tools. Es enthält zusätzlich Mylyn Task List.

Elektroautos

Ich fahre zur Zeit einen gebrauchten Golf. Ich habe ihn gekauft, als er acht Jahre alt war. Heute ist er zwölf Jahre alt und läuft und läuft und läuft. Zuvor hatte ich einen anderen gebrauchten Golf. Für mich ist der Kauf eines Gebrauchten wirtschaftlich sinnvoll, da ich den Wertverlust eines Neuwagens in den ersten Jahren nicht tragen muss.

Heute werden immer mehr neue Autos mit Hybrid- oder reinem Elektroantrieb auf dem Markt angeboten. Möglicherweise wird es dadurch Änderungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt geben. Ein zehn Jahre altes Elektroauto, das unter Umständen eine neue Batterie benötigt, wird keiner kaufen, da die Batterie die Hälfte des Neupreises eines Autos ausmacht.

Umzug meines Blogs von 1&1 zu Strato

Bis vor kurzem hatte ich meine Website und meinen Blog bei 1&1 gehostet. Bei Strato nutze ich HiDrive, eine „Festplatte“ im Web. Ich wollte in Zukunft nicht mehr bei zwei unterschiedlichen Providern sein und habe mich entschieden zu Strato zu wechseln.In meinen Augen sind beide Provider sehr gut, ausschlaggebend war für mich der Dienst HiDrive, den ich bei 1&1 in der Form nicht gefunden habe.

Eine Kündigung bei 1&1 ging vollkommen problemlos. Unter dem eigenen Account bei 1&1 sind das ein paar Knopfdrücke. Danach habe ich die Domains freigegeben mit dem Hinweis „Providerwechsel“. 1&1 hat mir den „Auth-Code“ der Domain zugesendet. Diesen „Auth-Code“ habe ich beim Vertragsabschluss bei Strato angegeben. Der Umzug meiner „.de“ hat nur wenige Stunden gedauert, der meiner „.org“-Domain etwas länger. Das Einrichten meines Webauftritts ging einfach: Per ftp meine Daten auf den neuen Server spielen. Fertig.

Schwieriger stellte sich der Umzug meines Blogs dar. Ich hatte bei 1&1 einen Standard-Blog verwendet, der auf WordPress basiert. Jedoch ist die Datenbank, auf die der Blog zugreift, für mich als Anwender nicht sichtbar. Ich habe deshalb meine Textbeiträge mittels 1&1-Wordpress als .xml-File exportiert. Danach bin ich auf meinen eigenen Blog und habe die Photos von der Webpage heruntergeladen.

Bei Strato habe ich einen WordPress-Blog per Knopfdruck erzeugt. Hier habe ich Zugriff sowohl auf die WordPress-Installation als auch auf die SQL-Datenbank. Mit WordPress habe ich die .xml-Datei als RSS geladen. Problemlos wurden alle Beiträge mit originalem Datum importiert. Die Beiträge mit Photo habe ich editiert: die zuvor gespeicherten Photos hochgeladen und korrekt verlinkt.

Alles in allem hat das gut geklappt. Sowohl auf der Seite 1&1 als auch bei Strato.

 

 

 

Upgrade von Windows 7 (64 Bit) auf Windows 8 Pro (64 Bit) – doch nicht so einfach

Gestern habe ich begonnen meinen Rechner von Windows 7 (64 Bit) Ultimate auf Windows 8 Pro (64 Bit) umzustellen. Im Internet habe ich gelesen, das sei sehr einfach und dauere nur wenige Minuten. Hier meine Erfahrungen:

Ich habe Windows 8 als Upgrade von Microsoft als Download gekauft. Danach habe ich die Installation gestartet. Ich wollte Windows 8 Pro einfach über meine existierende Windows 7 Installation drüberinstallieren. Der Installationsprozess lief erstmal gut an, jedoch bekam ich bei 29% eine nichtssagende Fehlermeldung „Fehler bei der Installation von Windows 8.“ Erst einmal ratlos habe ich im Internet gegoogelt und auf einer amerikanischen Seite Hinweise gefunden, wie das Problem gelöst werden kann:

1. Unter Windows das Systemprogramm „msconfig“ aufrufen. Auf dem Reiter „Allgemein“ existiert die Auswahl „Diagnosesystemstart“. Diese wählen und den Rechner neu starten. Dadurch werden nur Basisdienste gestartet.

2. Nach dem Neustart im Task Manager meine beiden GData-Prozesse (Virusscanner/Firewall) beendet.

3. Erneut die Installation versucht (Diesmal von DVD, bei der Installation wird die Option angezeigt eine ISO Datei anzulegen.)

4. Hurra. Installation hat geklappt.

Im Nachgang habe ich festgestellt, dass ich mit dem IE nicht ins Internet kam. Ich habe daraufhin GData deinstalliert, mit Firefox mir die aktuelle GData-Version besorgt und neu installiert. Danach war auch dieses Problem gelöst. Ich bin mit dem Test meines Rechners noch nicht vollständig durch, mal sehen, was da noch so alles hochkommt …

(Anm.: Ich nutze Bitlocker. Vor einer Installation Bitlocker „anhalten“. Das erleichtert die Installation ^^.)

Nachtrag: Leider hat sich gezeigt, dass die Kachel-Apps von Windows 8 nicht funktionieren. Mir blieb nichts anderes übrig, als Windows 8 vom „scratch“ zu installieren. Aus meiner Sicht funktioniert kein Update von Windows 7 auf Windows 8.

Er will doch nur spielen.

Wer kennt die Situation nicht: es liegen Aufgaben vor einem, aber man hat einfach keine Lust sie zu erledigen. Doch anscheinend ist es einfacher seinen inneren Schweinehund zu besiegen, wenn man Spass dabei hat. Hier zwei Beispiele aus dem Netz, die aus meiner Sicht der Anfang einer ganz neuen Herangehensweise sein kann:

1. Gamification/Spielifizierung
Hier ein Link auf einen Artikel, der es anschaulich beschreibt: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/523146

2. Fun Theory
Volkswagen hat verschiedene Spiele oder Experimente in Großstädten durchgeführt, um bei unliebsamen Aufgaben den Spaßfaktor zu erhöhen. Auf YouTube gibt es dazu einige Filme. Hier der Link auf ein Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=cbEKAwCoCKw

Ich selbst habe meinem Sohn einmal eine Aufgabe gestellt. Eigentlich war ich es ja nicht selber, sondern er bekam per Post einen Brief von James Bond mit einem Geheimauftrag. Auch das klappte sehr gut. Er war mit Spaß bei der Sache.

Auf der Suche nach dem besten Pizzateig…

… fand ich viele interessante Informationen im Internet. Diese habe ich mit echten Pizzabäckern diskutiert. Das kam dabei raus:

Der klassische Pizzateig ist ein Hefeteig. Man findet zwar auch Rezepte mit Backpulver, die gehen aber dann in Richtung „Amerikanische Pizza“. Ich fand sogar ein Rezept ohne Hefe und ohne Backpulver, was mich dann aber stark an eine französische Quiche erinnert.

Ob man frische Hefe oder Trockenhefe verwendet ist egal. Beim Mehl muss man schon ein bisschen aufpassen. Normalerweise nehme ich Weizenmehl Type 405, also das ganz normale „Standard“-Mehl in Deutschland. Bei meinem letzten Italienurlaub habe ich mir mal 5 KG „Farina 00“ mitgebracht. Es ist ein sehr weißes, stark ausgemahlenes Mehl. Ich habe beim Pizzateig keinen großen Unterschied gemerkt. Mein einer Pizzabäcker in Deutschland nimmt italienisches Mehl aus Hartweizen, sogenanntes „Grano Duro“. Alle diese Mehle sind geeignet für einen guten Pizzateig. In der Regel ersetze ich zwischen 10-20%  des Mehl durch Hartweizengries. Die Pizza wird dadurch kuspriger. Wer es noch  nicht kennt, einfach mal ausprobieren.

Wenn ich schnell einen Pizzateig benötige, so kann ich die Hefe mit etwas Zucker in lauwarmen Wasser auflösen. Dadurch fängt die Hefe sofort an zu arbeiten, sie mag es warm und braucht den Zucker als Nahrung. Vielfach wird jedoch im Internet empfohlen, den Hefeteig ohne Zucker langsam im Kühlschrank gehen zu lassen. Er bekommt dadurch viel Aroma und er schmeckt dann wie beim Italiener. Ich selbst habe meist nicht die Zeit und greife deshalb zu einem Trick. Statt Wasser verwende ich Hefe-Weizen, also Bier. Das gibt Aroma.

Natürlich kommt noch Salz dazu, manch einer fügt auch dem Pizzateig italienische Kräuter hinzu. Ich verzichte darauf, da die Sauce und der Belag aus meiner Sicht dafür zuständig sind.

Das wichtigste bei einer guten Pizza ist, dass sie mit hoher Hitze gebacken wird. In einer Pizzaria sind das zwischen 350-450 Grad. Diese Temperaturen werden durch einen Haushaltsofen nicht erreicht. Meist sind es nur 275  Grad. Ich habe deshalb einen feuerroten Pizzaofen von G3Ferrari (Italien)  zu Hause. Ich wollte schon immer einen Ferrari haben^^. Er erreicht sehr hohe Temperaturen.

Pizzabäcker schieben manchmal die Pizza für ein paar Minuten nur mit der Pizzasauce in den Ofen, holen sie dann heraus, belegen sie und schieben sie zurück in den Ofen. Es soll dadurch verhindert werden, dass die Pizza „schwimmt“, also zuviel Flüssigkeit im Belag vorhanden ist. Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie den Teig ausgerollt haben, mit einer Gabel Löcher in den Pizzaboden stechen. Sonst bilden sich während des Backvorgangs große Blasen.

Hier mein Rezept, das ich von Versuch zu Versuch verbessere:

900 gr Mehl

100 gr Hartweizengrieß

2 Würfel Hefe

0,5 l Hefeweizen

2 TL Salz

2 Tl Zucker

Zuerst die Hefe mit dem Zucker und Salz im lauwarmen Bier auflösen. Alle Zutaten in die Knetmaschien und 10 min kneten. (Wer Lust hat darf natürlich auch mit der Hand kneten.) Eine Stunde gehen lassen. Danach nochmals 10 min kneten und nochmals 30-60 min gehen lassen. Die Menge Teig reicht für 2 Ofenbleche oder 5 runde Pizzen (30 cm). Verwendet man (Ofen-)Bleche, dann die Bleche zuvor mit Margarine fetten. Die Pizza ist fertig, wenn der Käse zerlaufen und die Pizza leicht braun ist.

Auf der Suche nach der besten Pizza-Sauce …

… habe ich mal das Internet durchforstet und mir die unterschiedlichen Rezepte angesehen, sowie deren Bewertung.  Welche Eigenschaften, Zutaten, Zubereitungsarten haben die gut bewerteten Rezepte, welche die schlecht bewerteten? Gibt es dabei einen Zusammenhang? Doch der Reihe nach.

Die Grundlage einer jeden Pizza-Sauce sind Tomaten.  Die unterschiedlichen Rezepte verwenden dabei  frische Tomaten, passierte Tomaten (Dose), gestückelte Tomaten (Dose),  Schältomaten (Dose) und Tomatenmark, selbst Ketchup muss als Grundlage herhalten.  

Bei der Verwendung von frischen Tomaten ist auch der Geschmack „frischer“.  Ansonsten lässt sich nach meiner Auswertung eine gute Pizza-Sauce mit allen Tomatenzubereitungen herstellen.  Auf einer amerikanischen Seite wird das Geheimrezept von Pizza-Hut verraten: Grundlage sind dort passierte Tomaten / Tomatensauce. Auf einer anderen Seite besteht ein gutes Rezept aus einem Mix von geschälten Tomaten und Tomatenmark.

Gewürzt wird die Pizza-Sauce, um möglichst viele Geschmackknospen anzusprechen.  Bei den guten Rezepten wird Knoblauch – frisch oder als Pulver – verwendet. Bei einem wird der Knoblauch durch Bärlauch ersetzt.  Dadurch ist der Geschmack ähnlich, jedoch ohne nach dem Pizzaessen nach Knoblauch zu stinken. Alle Rezepte, die nur oder zuviel Zwiebeln verwenden, schaffen es nicht in die Bestenliste.

Bei den guten Rezepten kommen die typisch italienischen Gewürze zum Einsatz: Basilikum, Thymian, Oregano. Zusätzlich werden Lorbeerblätter in der Sauce mitgekocht und nach dem Kochen wieder entfernt.  Bei schlecht bewerteten Rezepten wurde auch Rosmarin und Petersilie verwendet.

Für die Schärfe nehmen die guten Rezepte Pfeffer, Chili (Flocken/Schote), aber auch Paprikapulver (süß/scharf). Der Einsatz von Pfeffer ist für Italien untypisch, hier wird eigentlich nur mit Chili gewürzt.

Salz darf an der Sauce natürlich nicht fehlen. Manch ein Rezept schlägt Meersalz vor (Ich habe den Unterschied noch nie schmecken können). Aber auch Zucker ist für eine gute Sauce notwendig. In manchen Rezepten wird als Ersatz auch Ahornsirup verwendet, oder Karotten mit hineingekocht.

Darüber hinaus die Säure nicht vergessen! Die guten Rezepte verwenden Zitronensaft. Beim ersten Lesen empfand ich es als befremdlich. Jedoch macht die Säure ein gutes Rezept aus.  Außer Zitrone wurde auch Rotwein oder Balsamico empfohlen.

Das war es fast. Je nach Rezept wurde noch Wasser,  Öl (Olive, …), Butter hinzugefügt. Ein Rezept bestand zu fast ¼  aus Öl, wurde aber von den „Testessern“ als zu fettig abgewertet.

Eine gute Pizza-Sauce muss lange köcheln damit alle Geschmackstoffe erschlossen werden.  Sie sollte nicht zu wässrig sein, um ein Durchweichen der Pizza zu verhindern. Ein Pizzabäcker aus Süditalien sagte mir, dass er die Pizza mit der Sauce zuerst für zwei Minuten im Pizzaofen vorbackt, damit die Feuchtigkeit entweicht, bevor sie vollständig belegt und fertiggebacken wird.

Bei allen Finessen, so sollte man darauf achten, dass die Pizzasauce nicht den Geschmack der Pizza dominiert. Manchmal ist weniger mehr.

Hier Links auf Pizza-Saucen, die mir schmecken:

http://www.chefkoch.de/rezepte/796591183292850/Lisas-Pizzasauce.html

http://www.grouprecipes.com/9822/pizza-hut-pizza-sauce—copy-cat.html

Programmicons und TuneUp Utilities

Ich nutze das Utility TuneUp gerne. Jedoch habe ich bei jeder neuen Version immer dasselbe Problem: Ich installiere TuneUp, lösche dann die auf dem Desktop angelegten Links. Wenn ich dann in das Startmenue schaue, oder in das Installationsverzeichnis, so fehlen die Icons bei Integrator.exe und OneClick.exe. Bei mir hat geholfen eine Datei „icon_rep.bat“ zu erstellen und mit folgendem Inhalt  auszuführen:

@echo off
taskkill /f /IM explorer.exe
CD /d %userprofile%\AppData\Local
DEL IconCache.db /a
Start explorer.exe

Danach waren die Programmicons wieder da.