Umzug meines Blogs von 1&1 zu Strato

Bis vor kurzem hatte ich meine Website und meinen Blog bei 1&1 gehostet. Bei Strato nutze ich HiDrive, eine „Festplatte“ im Web. Ich wollte in Zukunft nicht mehr bei zwei unterschiedlichen Providern sein und habe mich entschieden zu Strato zu wechseln.In meinen Augen sind beide Provider sehr gut, ausschlaggebend war für mich der Dienst HiDrive, den ich bei 1&1 in der Form nicht gefunden habe.

Eine Kündigung bei 1&1 ging vollkommen problemlos. Unter dem eigenen Account bei 1&1 sind das ein paar Knopfdrücke. Danach habe ich die Domains freigegeben mit dem Hinweis „Providerwechsel“. 1&1 hat mir den „Auth-Code“ der Domain zugesendet. Diesen „Auth-Code“ habe ich beim Vertragsabschluss bei Strato angegeben. Der Umzug meiner „.de“ hat nur wenige Stunden gedauert, der meiner „.org“-Domain etwas länger. Das Einrichten meines Webauftritts ging einfach: Per ftp meine Daten auf den neuen Server spielen. Fertig.

Schwieriger stellte sich der Umzug meines Blogs dar. Ich hatte bei 1&1 einen Standard-Blog verwendet, der auf WordPress basiert. Jedoch ist die Datenbank, auf die der Blog zugreift, für mich als Anwender nicht sichtbar. Ich habe deshalb meine Textbeiträge mittels 1&1-Wordpress als .xml-File exportiert. Danach bin ich auf meinen eigenen Blog und habe die Photos von der Webpage heruntergeladen.

Bei Strato habe ich einen WordPress-Blog per Knopfdruck erzeugt. Hier habe ich Zugriff sowohl auf die WordPress-Installation als auch auf die SQL-Datenbank. Mit WordPress habe ich die .xml-Datei als RSS geladen. Problemlos wurden alle Beiträge mit originalem Datum importiert. Die Beiträge mit Photo habe ich editiert: die zuvor gespeicherten Photos hochgeladen und korrekt verlinkt.

Alles in allem hat das gut geklappt. Sowohl auf der Seite 1&1 als auch bei Strato.

 

 

 

Upgrade von Windows 7 (64 Bit) auf Windows 8 Pro (64 Bit) – doch nicht so einfach

Gestern habe ich begonnen meinen Rechner von Windows 7 (64 Bit) Ultimate auf Windows 8 Pro (64 Bit) umzustellen. Im Internet habe ich gelesen, das sei sehr einfach und dauere nur wenige Minuten. Hier meine Erfahrungen:

Ich habe Windows 8 als Upgrade von Microsoft als Download gekauft. Danach habe ich die Installation gestartet. Ich wollte Windows 8 Pro einfach über meine existierende Windows 7 Installation drüberinstallieren. Der Installationsprozess lief erstmal gut an, jedoch bekam ich bei 29% eine nichtssagende Fehlermeldung „Fehler bei der Installation von Windows 8.“ Erst einmal ratlos habe ich im Internet gegoogelt und auf einer amerikanischen Seite Hinweise gefunden, wie das Problem gelöst werden kann:

1. Unter Windows das Systemprogramm „msconfig“ aufrufen. Auf dem Reiter „Allgemein“ existiert die Auswahl „Diagnosesystemstart“. Diese wählen und den Rechner neu starten. Dadurch werden nur Basisdienste gestartet.

2. Nach dem Neustart im Task Manager meine beiden GData-Prozesse (Virusscanner/Firewall) beendet.

3. Erneut die Installation versucht (Diesmal von DVD, bei der Installation wird die Option angezeigt eine ISO Datei anzulegen.)

4. Hurra. Installation hat geklappt.

Im Nachgang habe ich festgestellt, dass ich mit dem IE nicht ins Internet kam. Ich habe daraufhin GData deinstalliert, mit Firefox mir die aktuelle GData-Version besorgt und neu installiert. Danach war auch dieses Problem gelöst. Ich bin mit dem Test meines Rechners noch nicht vollständig durch, mal sehen, was da noch so alles hochkommt …

(Anm.: Ich nutze Bitlocker. Vor einer Installation Bitlocker „anhalten“. Das erleichtert die Installation ^^.)

Nachtrag: Leider hat sich gezeigt, dass die Kachel-Apps von Windows 8 nicht funktionieren. Mir blieb nichts anderes übrig, als Windows 8 vom „scratch“ zu installieren. Aus meiner Sicht funktioniert kein Update von Windows 7 auf Windows 8.

Programmicons und TuneUp Utilities

Ich nutze das Utility TuneUp gerne. Jedoch habe ich bei jeder neuen Version immer dasselbe Problem: Ich installiere TuneUp, lösche dann die auf dem Desktop angelegten Links. Wenn ich dann in das Startmenue schaue, oder in das Installationsverzeichnis, so fehlen die Icons bei Integrator.exe und OneClick.exe. Bei mir hat geholfen eine Datei „icon_rep.bat“ zu erstellen und mit folgendem Inhalt  auszuführen:

@echo off
taskkill /f /IM explorer.exe
CD /d %userprofile%\AppData\Local
DEL IconCache.db /a
Start explorer.exe

Danach waren die Programmicons wieder da.

TomTom Navigator 7 installieren – manchmal gar nicht so einfach

Vor Jahren kaufte ich mir ein PDA von T-Mobile, das MDA Vario III. In Wirklichkeit steckt dahinter das TyTn II (Kaiser) von der Firma HTC. Damals installierte ich auf meinen PDA die Software TomTom Navigator 6, weil ich mein Handy auch als Navi nutzen wollte. Das ging relativ einfach, ich mußte als Vorbereitung nur die Software von der gelieferten SD auf eine miniSD kopieren. Bis vor ein paar Wochen nutzte ich mein PDA mit TomTom 6 ohne Probleme und war auch immer zufrieden. Da ich aber die Karten nie aktualisierte, wich die aktuelle Strassensituation immer mehr von der Kartenlage ab, kurz um, ich brauche neue Karten, am besten gleich die TomTom Navigator-Software 7. Gesagt, getan.

Zuerst schloss ich meinen PDA an meinen Rechner (Windows 7) an. Das System erkannte sofort, dass es sich um einen PDA mit Windows Mobile handelt, und installierte die benötigten Treiber, sowie das Windows Mobile Gerätecenter.  Jedoch fehlte mein PDA im Dateiexplorer als Laufwerk. Auch signalisierte mir das Mobil Gerätecenter, dass das PDA nicht mit dem Rechner verbunden ist.  Jetzt begann die Fehlersuche. Theoretisch kann es sein, dass die USB Verbindung fehlerhaft ist, mein PDA oder mein Rechner nicht richtig funktionieren. Kurz zum Elektrofachhandel und ein zweites USB-Kabel besorgt, ausprobiert, jedoch keine Änderung. Das gleiche mit dem Laptop meiner Frau versucht, dasselbe Ergebnis. Vielleicht lag es doch an meinem PDA! Hmmm, für TomTom gibt es auch eine Software für den Rechner, damit Updates aus dem Internet bezogen und danach per USB auf das Navi-PDA übertragen werden können. Flugs die Software installiert, mit einem weiteren niederschmetternden Ergebnis: der PDA wird von TomTom nicht als Navi-fähiges Gerät erkannt.

So langsam wurde ich nervös. Ich dachte mir vielleicht brauche ich meinen Rechner gar nicht, ich stecke einfach die miniSD-Karte mit Navigator 7 in den PDA und installiere damit. Gott sei Dank, das funktionierte. Für die Nutzung musste ich aber die Software aktivieren. Das sollte per DFÜ des PDA passieren. Bei der Durchführung kam aber ständig eine Fehlermeldung „Der Dienst funktioniert nicht, oder wird in diesem Land (noch) nicht angeboten.“ Mein Stimmungslage schlug in Verzweiflung um. Hatte ich Depp mir eine Software gekauft, die ich nicht installieren kann?

Jetzt wurde gegooglet was das Zeug hält. Eine Empfehlung war, die USB Einstellung  zu deaktivieren: „Einstellungen –> Verbindungen –> USB-to-PC –> Erweiterte Netzwerkfunktionen“. Ok, ausprobiert und – Hurra!- Active Sync funktionierte, der PDA war als Laufwerk sichtbar. Jedoch wurde mein PDA immer noch nicht als Navi erkannt. Nach längerem Nachdenken habe ich mich entschieden zu prüfen, ob es Software-Updates für meinen PDA gibt. Auf der T-Mobile-Seite lag eine Aktualisierung. Mein jetziger SW-Stand war 1.6, nach der Aktualisierung sollte ich den Stand 3.5 haben.  Die SW-Aktualiserung warnte noch, dass alle Daten verloren gehen, wenn ich installiere. Doch was sollte ich machen. Und dann das Wunder: Windows Mobile Gerätecenter verband sich mit meinem PDA (Active Sync), TomTom erkannte den PDA als Navi-fähiges Gerät, sogar die Online-Aktivierung per DFÜ des PDA funktionierte.

Ich frage mich, wie ein Computer Laie mit solchen Problemen fertig wird.

Temp-Verzeichnisse der Browser auf meine RAM-Disk verlegen

Um mein Browsen im Internet zu beschleunigen und sicher zu sein, dass beim Abschalten meines Rechners alle Daten gelöscht werden, möchte ich die Cache-Verzeichnisse meiner Browser auf meine RAM-Disk umlenken. In der Regel nutze ich Firefox, in Ausnahmefällen auch IE.

Beim Firefox kann in der URL-Zeile der Befehle „about:config“ eingegeben werden. Danach werden sehr viele Einstellungen/Optionen des Borwsers aufgelistet. In der Liste sucht man den Eintrag „browser.cache.disk.parent_directory“. Wenn er noch nicht existiert legt man ihn an und setzt den Wert auf das Verzeichnis wo der Cache liegen soll. Bei mir „B:\cache_ff“.

Beim IE 8 geht man auf „Extras“ und wählt den Menüpunkt „Internetoptionen“. Auf dem Reiter „Allgemein“ gibt es einen Abschnitt „Browserverlauf“. Dort drückt man den Button „Einstellungen“. Auf dem folgenden Panel findet man einen Button „Ordner verschieben“, um das neue Cache-Directory festzulegen.

12GB RAM – Nie mehr eine Auslagerungsdatei

Meiner neuer Rechner hat 12GB RAM. Bei soviel freiem Arbeitsspeicher kann ich es mir leisten, die Auslagerungsdatei von Windows statt auf der Festplatte im Arbeitsspeicher zu halten. Ein bisschen im Internet gegoogelt, und schon kannte ich den Weg dorthin.

Im Windows Explorer einfach beim Eintrag „Computer“ die rechte Maustaste drücken und den Menüpunkt „Eigenschaften“ wählen. Dann bekommt dann das folgende Fenster …

Hier den Menüpunkt „Erweiterte Systemeinstellungen“ anklicken und man erhält …

 … auf dem Reiter „Erweitert“ auf die Einstellungen bei der Leistung gedrückt …

 … dann auf „Ändern“ beim virtuellen Arbeitsspeicher, und schon ist man da …

Hier sollte die Option „Auslagerungsdatei für alle Laufwerke automatisch verwalten“ abgewählt und dafür die Option „Keine Auslagerungsdatei“ eingeschaltet sein. Als ich zum ersten Mal durchführte und meinen Rechner neu startete kam nach kurzer Zeit die Meldung: Nicht ausreichend Speicherplatz vorhanden! Mist! Das kann nicht sein! Auf meinem alten Rechner hatte ich nur 3GB RAM und eine Auslagerungsdatei von ca. 1GB. Das Ganze muss doch in 12 GB reinpassen.

Es dauerte ein wenig bis ich das Problem gefunden hatte. Es gibt in Vista eine Einstellung, wo festgelegt wird, wie viel Speicher das System verwenden soll. Diese Einstellung ist ziemlich versteckt.

Dazu ruft man das Systemprogramm „msconfig“ auf. Einfach das Programm „Ausführen“ starten und msconfig eingeben. Genauso geht es wenn man es im Suchefenster eintippt. Und schon startet die Systemkonfiguration

Auf dem Reiter „Start“ die „Erweiterten Optionen…“ wählen und man erhält …

Oben rechts den Hacken „Maximaler Speicher“ wegnehmen und das System ist nicht mehr limitiert. Nach einem Neustart klappt es auch mit der Auslagerungsdatei im Arbeitsspeicher.

Ausreichend Speicher für eine RAM Disk

In der Urzeit der Datenverarbeitung waren RAM Disks bekannt. Schreib-/Lese-Operationen auf Datenträgern (8 Zoll Floppy, 5 1/4 Zoll Floppy, Datasette, …) waren quälend langsam. Wer ausreichend Speicher hatte, nutzte eine RAM Disk. In letzter Zeit geriet sie in Vergessenheit. Zur Zeit habe ich ausreichend Arbeitsspeicher und habe mir eine RAM Disk von Q-Soft (http://www.ramdisk.tk/) gekauft. Sie kostete 25$.

Ich möchte in den nächsten Tagen den Cache von Firefox oder IE auf die RAM Disk umlenken. Dadurch erreiche ich hoffentlich eine hohe Performance und höhere Sicherheit. Ich brauche mich nicht darum zu kümmern, ob der Cache der Browser immer sauber bereinigt wird. Egal, ob beim Schliessen des Brosers oder beim Ausschalten des Rechners. Denn spätestens beim Runterfahren löst sich die RAM Disk in Nichts auf. Und somit alle gecachten Daten.