Programmicons und TuneUp Utilities

Ich nutze das Utility TuneUp gerne. Jedoch habe ich bei jeder neuen Version immer dasselbe Problem: Ich installiere TuneUp, lösche dann die auf dem Desktop angelegten Links. Wenn ich dann in das Startmenue schaue, oder in das Installationsverzeichnis, so fehlen die Icons bei Integrator.exe und OneClick.exe. Bei mir hat geholfen eine Datei „icon_rep.bat“ zu erstellen und mit folgendem Inhalt  auszuführen:

@echo off
taskkill /f /IM explorer.exe
CD /d %userprofile%\AppData\Local
DEL IconCache.db /a
Start explorer.exe

Danach waren die Programmicons wieder da.

Erste Bilder von meiner neuen Sony Nex-5 Kamera

Ich habe lange Zeit nach einer neuen Digitalkamera gesucht. Sie sollte einfach zu bedienen sein, Wechselobjektive zulassen und für rauscharme Bilder einen großen Sensor besitzen. Seit kurzer Zeit gibt es eine neue Klasse von Kameras, die Systemkameras, die meine Anforderungen erfüllen. Die Nex-5 hat mir am besten gefallen. Hier ein paar Bilder, geschossen mit dem 18-55mm-Objektiv mittels Automatikmodus (= Idiotenmodus, also genau richtig für mich). Ich bin mit der Bildqualität zufrieden, die künstlerische Gestaltung und das photographische Können mag noch verbesserungswürdig sein.

Bild 1(Kreuzspinne, Bild jpeg, unbearbeitet)

Kreuzspinne

Bild 2 (Vierfleck Kreuzspinne, Bild jpeg, unbearbeitet)

Vierfleck Kreuzspinne

TomTom Navigator 7 installieren – manchmal gar nicht so einfach

Vor Jahren kaufte ich mir ein PDA von T-Mobile, das MDA Vario III. In Wirklichkeit steckt dahinter das TyTn II (Kaiser) von der Firma HTC. Damals installierte ich auf meinen PDA die Software TomTom Navigator 6, weil ich mein Handy auch als Navi nutzen wollte. Das ging relativ einfach, ich mußte als Vorbereitung nur die Software von der gelieferten SD auf eine miniSD kopieren. Bis vor ein paar Wochen nutzte ich mein PDA mit TomTom 6 ohne Probleme und war auch immer zufrieden. Da ich aber die Karten nie aktualisierte, wich die aktuelle Strassensituation immer mehr von der Kartenlage ab, kurz um, ich brauche neue Karten, am besten gleich die TomTom Navigator-Software 7. Gesagt, getan.

Zuerst schloss ich meinen PDA an meinen Rechner (Windows 7) an. Das System erkannte sofort, dass es sich um einen PDA mit Windows Mobile handelt, und installierte die benötigten Treiber, sowie das Windows Mobile Gerätecenter.  Jedoch fehlte mein PDA im Dateiexplorer als Laufwerk. Auch signalisierte mir das Mobil Gerätecenter, dass das PDA nicht mit dem Rechner verbunden ist.  Jetzt begann die Fehlersuche. Theoretisch kann es sein, dass die USB Verbindung fehlerhaft ist, mein PDA oder mein Rechner nicht richtig funktionieren. Kurz zum Elektrofachhandel und ein zweites USB-Kabel besorgt, ausprobiert, jedoch keine Änderung. Das gleiche mit dem Laptop meiner Frau versucht, dasselbe Ergebnis. Vielleicht lag es doch an meinem PDA! Hmmm, für TomTom gibt es auch eine Software für den Rechner, damit Updates aus dem Internet bezogen und danach per USB auf das Navi-PDA übertragen werden können. Flugs die Software installiert, mit einem weiteren niederschmetternden Ergebnis: der PDA wird von TomTom nicht als Navi-fähiges Gerät erkannt.

So langsam wurde ich nervös. Ich dachte mir vielleicht brauche ich meinen Rechner gar nicht, ich stecke einfach die miniSD-Karte mit Navigator 7 in den PDA und installiere damit. Gott sei Dank, das funktionierte. Für die Nutzung musste ich aber die Software aktivieren. Das sollte per DFÜ des PDA passieren. Bei der Durchführung kam aber ständig eine Fehlermeldung „Der Dienst funktioniert nicht, oder wird in diesem Land (noch) nicht angeboten.“ Mein Stimmungslage schlug in Verzweiflung um. Hatte ich Depp mir eine Software gekauft, die ich nicht installieren kann?

Jetzt wurde gegooglet was das Zeug hält. Eine Empfehlung war, die USB Einstellung  zu deaktivieren: „Einstellungen –> Verbindungen –> USB-to-PC –> Erweiterte Netzwerkfunktionen“. Ok, ausprobiert und – Hurra!- Active Sync funktionierte, der PDA war als Laufwerk sichtbar. Jedoch wurde mein PDA immer noch nicht als Navi erkannt. Nach längerem Nachdenken habe ich mich entschieden zu prüfen, ob es Software-Updates für meinen PDA gibt. Auf der T-Mobile-Seite lag eine Aktualisierung. Mein jetziger SW-Stand war 1.6, nach der Aktualisierung sollte ich den Stand 3.5 haben.  Die SW-Aktualiserung warnte noch, dass alle Daten verloren gehen, wenn ich installiere. Doch was sollte ich machen. Und dann das Wunder: Windows Mobile Gerätecenter verband sich mit meinem PDA (Active Sync), TomTom erkannte den PDA als Navi-fähiges Gerät, sogar die Online-Aktivierung per DFÜ des PDA funktionierte.

Ich frage mich, wie ein Computer Laie mit solchen Problemen fertig wird.

Temp-Verzeichnisse der Browser auf meine RAM-Disk verlegen

Um mein Browsen im Internet zu beschleunigen und sicher zu sein, dass beim Abschalten meines Rechners alle Daten gelöscht werden, möchte ich die Cache-Verzeichnisse meiner Browser auf meine RAM-Disk umlenken. In der Regel nutze ich Firefox, in Ausnahmefällen auch IE.

Beim Firefox kann in der URL-Zeile der Befehle „about:config“ eingegeben werden. Danach werden sehr viele Einstellungen/Optionen des Borwsers aufgelistet. In der Liste sucht man den Eintrag „browser.cache.disk.parent_directory“. Wenn er noch nicht existiert legt man ihn an und setzt den Wert auf das Verzeichnis wo der Cache liegen soll. Bei mir „B:\cache_ff“.

Beim IE 8 geht man auf „Extras“ und wählt den Menüpunkt „Internetoptionen“. Auf dem Reiter „Allgemein“ gibt es einen Abschnitt „Browserverlauf“. Dort drückt man den Button „Einstellungen“. Auf dem folgenden Panel findet man einen Button „Ordner verschieben“, um das neue Cache-Directory festzulegen.

Prozessbeschreibung – Korsett oder Zwangsjacke

Eine Prozessbeschreibung beantwortet Fragen zu Prozesschritten, z.B. :

Was sind die Voraussetzungen?
Was sind die Ergebnisse?
Wer macht das ?
Wie macht er das? Mit was macht er das?

Die letzte Frage bezieht sich aus meiner Sicht auf die Methodik. Ich habe in verschiedenen Projekten festgestellt, dass man an dieser Stelle vorsichtig sein muss. Abhängig von der Art der Prozesse und der Fähigkeiten der Prozessteilnehmer, muss ich mich mehr auf das „Wie?“ oder auf das „Was?“ konzentrieren.

Eine starke Konzentration auf das „Wie?“ ist notwendig, wenn ich einen Standardprozess definieren will, bei dem ich an die Teilnehmer nur geringe Anforderungen stelle. Eine solche Konzentration auf das „Wie?“ kennt man auch landläufig als Bürokratie. Der Weg ist starr vorgegeben, die Frage nach dem „Was will ich überhaupt erreichen?“ ist für den Einzelnen manchmal gar nicht nachvollziehbar.

Eine starke Konzentration auf das „Was?“ sehe ich in kreativen Prozessen mit hohem Anspruch an die Teilnehmer. Hier ist das Ergebnis, die Zielerreichung wichtig. Wie der Prozessteilnehmer zu seinem Ergebnis kommt liegt in seiner eigenen Verantwortung. Die Zielvorgabe wirkt wie ein Korsett. Es stützt den Prozess. Würde man ihm zusätzlich die Methodik vorschreiben, so würde er es als Zwangsjacke empfinden.

Ein Bild aus der Architektur, um es besser zu verdeutlichen: Wenn ich einen Campus mit Gebäuden errichte, so entwerfe ich normalerweise die Gebäude und die Wege dazwischen. Nach der Realisierung sieht man dann, wie sich Trampelpfade auf dem Rasen bilden, Ecken von Kreuzungen abgetreten sind. Die darauf folgende Aktivität der Hausmeisterei ist vordefiniert: Schilder mit „Betreten verboten!“ und Zäune.

Es geht jedoch auch anders. Man legt zuerst die Gebäude an, ohne die Wege. Wenn sich Trampelpfade bilden, so werden diese nach ein paar Monaten gepflastert. Bei diesem Vorgehen wird zuerst festgelegt „Was?“ erreicht werden soll, also die Eingänge der Gebäude. Das „Wie?“ wird der Kreativität  der Passanten überlassen und später durch pflastern optimiert.

(Das Bild mit den Trampelpfaden habe ich der „Trampelpfadtheorie“ von Hr. Rudi Keller entlehnt.)

Mathematische Hintergründe zur Simulation des zweiten Fickschen Diffusionsgesetzes

Vor ein paar Wochen habe ich auf meiner Internetseite zwei Applets veröffentlicht, die das zweite Ficksche Diffusionsgesetz simulieren. Die Berechnung erfolgt bei der Simulation auf Basis zellulärer Automaten. Damit es für den Nutzer klarer wird, wie das funktioniert, habe ich die mathematische Herleitung mit abgelegt. Zu finden unter http://www.systecture.de/html/2103_simulation_diffusion_fick/fick.html

Conway’s Game of Life

Ein Klassiker der zellulären Automaten. Ich kann mich erinnern diesen Automaten einst auf einem Bit-Slice-Prozessor mittels Mikroprogrammierung implementiert zu haben. Bit-Slice-Prozessoren kennt  keiner mehr, den Automaten aber doch. Was damals ein Mikroprogramm war,  ist heute ein Java-Applet. Einfach mal anschauen unter http://www.systecture.de/html/3101_automat_conway/conway.html. Hübsch, nicht wahr ?